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Nie­mand wird der Welt Frie­den brin­gen, als wer ihn zuvor sich selbst errun­gen und erkämpft hat.
Leo­pold Zieg­ler

Coaching – ganzheitliche Perspektiven

Coa­ching ist weder Ein­übung von Ver­hal­tens­wei­sen (Trai­ning) noch Ver­mitt­lung von Wis­sen (klas­si­sche Bera­tung). Zwar kommt es zu Über­schnei­dun­gen, z.B. dem Ver­mit­teln von Wis­sen. Jedoch zielt Coa­ching auf das Erar­bei­ten neuer Wahr­­neh­­mungs- und Bewer­tungs­mus­ter, damit sich neue Hand­lungs­mög­lich­kei­ten ent­wi­ckeln kön­nen.

Des­halb gibt es auch Raum für Fra­gen wie “Wel­che Ziele ver­folge ich in mei­nem Leben, was für ein Leben wün­sche ich mir?”, “Wer bin ich?” und “Wel­chen Sinn will ich mei­nem Leben geben?”. Es sind spi­ri­tu­elle Fra­gen, da sie nach einem tie­fe­ren Sinn, nach tie­fe­ren Zusam­men­hän­gen und Erkennt­nis­sen suchen.

Dies ist eine grund­le­gende Dimen­sion unse­res Mensch­seins und keine reli­giöse oder eso­te­ri­sche Prak­tik. Denn das Leben for­dert uns fort­lau­fend auf, uns selbst zu ergrün­den. Einen Beruf aus­zu­üben, Erfolg zu suchen, Men­schen zu begeg­nen, eine Part­ner­schaft ein­zu­ge­hen, Bücher zu lesen oder Sport zu trei­ben – all diese Erfah­run­gen haben eine Innen­wir­kung. Sie beinhal­ten auch eine Aus­ein­an­der­set­zung auf tie­fe­rer Ebene, Ereig­nisse zu bewer­ten und bei­spiels­weise unsere Hal­tung und Ziele zu über­den­ken.

Das Leben als Abbild unseres Innenlebens

Dadurch ent­fal­tet sich auch eine innere Welt. Und diese formt als Kraft und Bewusst­sein gleich­zei­tig unser äuße­res Leben, führt zu bestimm­ten Erfah­run­gen und zeich­net des­sen Ent­wick­lungs­ver­lauf.

Die Wir­kung und die Kräfte unse­rer inne­ren Welt spü­ren wir im Ver­lauf unse­res Lebens bewuss­ter. Ins­be­son­dere wenn wir älter wer­den, stel­len wir fest, dass es zwi­schen den wich­ti­gen Ereig­nis­sen des Lebens, unse­ren Lebens­um­stän­den und Men­schen, denen wir im Leben begeg­nen, eine innere Ver­bin­dung gibt.

Wir erken­nen unser Leben als Spie­gel unse­res Innen­le­bens – als Abbild unse­rer Über­zeu­gun­gen, unse­rem Antrieb sowie unse­rer Schwä­chen und Irr­tü­mer.

Wie lässt sich echte Entwicklung meistern?

Die zen­trale Schwie­rig­keit, der man hier gegen­über­steht, beschreibt der Phi­lo­soph Tho­mas Met­zin­ger so:

Woran kann man ech­ten Fort­schritt erken­nen, und las­sen sich Illu­sio­nen, Wahn­vor­stel­lun­gen oder Selbst­täu­schung anhand irgend­wel­cher Kri­te­rien von tat­säch­li­cher Erkennt­nis unter­schei­den?

Ins­be­son­dere unse­ren schwie­ri­gen The­men – also das, was uns begrenzt – wol­len wir aus­wei­chen, sie nicht sehen.

Durch die Ein­be­zie­hung von Wahr­­neh­­mungs- und Bewer­tungs­mus­ter und ihrer Wir­kungs­kräfte las­sen sich viele Bera­tungs­ge­gen­stände bes­ser ver­ste­hen. Ver­än­de­run­gen kön­nen eine andere Qua­li­tät ent­wi­ckeln.

Das eigene Leben vor die­sem Hin­ter­grund zu gestal­ten, ist eine wirk­li­che Hilfe. Es eröff­net sehr viele Mög­lich­kei­ten und gibt unse­rem Leben sei­nen tie­fe­ren Sinn.

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