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Nie­mand wird der Welt Frie­den brin­gen, als wer ihn zuvor sich selbst errun­gen und erkämpft hat.
Leo­pold Zieg­ler

Sehnsucht nach mehr

Sie ken­nen sicher­lich auch die Glücks­bü­cher, die einen ein­fa­chen Weg zum Glück ver­spre­chen. Oder Rhe­to­rik­se­mi­nare, die glau­ben machen wol­len, dass Sprech­pau­sen oder bestimmte Fuß­stel­lun­gen aus Ihnen einen groß­ar­ti­gen Red­ner machen. Und das groß­ar­tige Kon­zept, bei dem schon alle wäh­rend der Prä­sen­ta­tion wis­sen, dass es nichts ändert und alles beim Alten bleibt.

Wie echte Entwicklung gelingt

Die zen­trale Schwie­rig­keit, der man hier gegen­über­steht, beschreibt der Phi­lo­soph Tho­mas Met­zin­ger so:

Woran kann man ech­ten Fort­schritt erken­nen, und las­sen sich Illu­sio­nen, Wahn­vor­stel­lun­gen oder Selbst­täu­schung anhand irgend­wel­cher Kri­te­rien von tat­säch­li­cher Erkennt­nis unter­schei­den?

Bei­spiels­weise führt Selbstun­wis­sen­heit zu Täu­schung und Ver­mes­sen­heit.

Mach es anders!

Sicht­wei­sen in Frage zu stel­len und etwas von unter­schied­li­chen Stand­punk­ten zu betrach­ten, bedeu­tet Per­spek­ti­ven und Mög­lich­kei­ten zu erwei­tern. Es ent­steht ein tie­fe­res Ver­ständ­nis und somit Raum für Ent­wick­lung.

Erfolge basie­ren auf die­ser Hal­tung. Bei Erfin­dun­gen steht dies im Vor­der­grund.

Auch ein glück­li­ches Leben heißt, sich selbst, also eigene Ansich­ten, Wahr­­neh­­mungs- und Bewer­tungs­mus­ter und das eigene Han­deln immer wie­der zu hin­ter­fra­gen, damit sich Alter­na­ti­ven und neue Wege ent­wi­ckeln kön­nen.

Das eigene Leben vor die­sem Hin­ter­grund zu gestal­ten, ist eine wirk­li­che Hilfe. Es eröff­net viele Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten und gibt unse­rem Leben sei­nen tie­fe­ren Sinn.

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